Mücken werden durch Kohlendioxid angezogen

 

Weniger Kohlendioxid in der Ausatmung  hält die Mücken fern

Was für ein Glück, dass mit der Buteyko Atmung weniger CO2 ausgeatmet wird! Da ist es einmal richtig angenehm einen Nachbarn zu haben der schweratmend und  kohlendioxidausstoßend die Mücken abhält.

Wer atmet, braucht Sauerstoff und erzeugt Kohlendioxid. Mücken, und auch viele andere Insekten, sind überaus sensibel für Kohlendioxid. Sie können schon geringe CO2-Steigerungen registrieren. Wer sich im Mückenrevier nicht nur aufhält, sondern ein Picknick oder Grillfest plant, hat es noch schwerer: Denn wer Bier oder kohlenhydratreiche Speisen gegessen oder getrunken hat, atmet mehr Kohlendioxid aus als vorher.

Mücken lieben nicht nur CO2, sie werden auch angezogen von Käsefüßen und Menschen mit der Blutgruppe O

Waschen der Füße, besonders mit antimikrobieller Seife soll helfen, doch seine Blutgruppe, atmen, essen und schwitzen kann man nicht ändern. Deshalb versuchen Mückenforscher, dem großen Stechen auf andere Art ein Ende zu setzen. Von normalen Insektengiften abgesehen, ist eine Idee nun, Mücken gentechnisch so zu manipulieren, dass ihr feines Geruchssensorium nicht länger funktioniert. Wissenschaftler verschiedener Institutionen bemühen sich, Mücken „blind“ für Kohlendioxid werden zu lassen. Sie wollen die Hirnregionen, in denen die Informationen über CO2-Konzentrationen in der Luft verarbeitet werden, ausschalten.

Quelle: Niels O. Verhulst : Composition of Human Skin Microbiota Affects Attractiveness to Malaria Mosquitoes, PLoS ONE 6(12): e28991. doi:10.1371/journal.pone.0028991

Publiziert in BUTEYKO | Tagged , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kommentare sind geschlossen.